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Hartmut Seefeld

Für die Schwächsten

Rudolf Kaltenbach, Silvia Fohrer (v.l.) sowie Andrej Reder und Stefan Liebich (v.l.) am Mahnmal

Seit 2014 steht direkt auf der Ländergrenze zwischen Berlin und Brandenburg an der Straße nach Hobrechtsfelde ein Denkzeichen zur Erinnerung an 123 in den Jahren 1940 bis 1945 in Berlin Buch gestorbene Kinder von Zwangsarbeiterinnen. Der Verein „Steine ohne Grenzen“ mit der Bildhauerin Silvia Fohrer und dem Bildhauer Rudolf Kaltenbach hat gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen der Waldschule Buch dieses Mahnmal geschaffen.

Finanziert durch eine Spende der Stiftung Berliner Sparkasse und von Stefan Liebich wurde dieser Tage das Mahnmal durch einen weiteren Tafelblock ergänzt, auf der Besucherinnen und Besucher nunmehr auch in Blindenschrift über die Bedeutung des Mahnmals informiert werden. Stefan Liebich, der bereits bei der Einweihung vor sechs Jahren zu Gast war, freut sich über das Engagement der Berliner Sparkasse, wie auch des Vereins: „Ich bin sehr dankbar für das, was Sie hier geleistet haben“, wandte er sich heute Morgen bei strömendem Regen vor Ort an die beiden Initiatoren. „Es ist gut, dass auch an dieses traurige Kapitel Pankower Geschichte gebührend erinnert wird“.

Der Leiter des Pankower Museums, Bernt Roder, teilte unterdessen mit, dass die Gedenktafelkommission des Bezirks am 3. November darüber befinden wird, ob das Denkzeichen in die Liste der von ihr betreuten Gedenktafeln aufgenommen wird. Stefan Liebich hatte sich in Zusammenarbeit mit dem Verein „Steine ohne Grenzen“ dafür eingesetzt.

Siehe auch Berliner Woche.