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Hartmut Seefeld

Etappensieg beim Lärmschutz an der A 114

Die A 114 hat auf der östlichen Seite eine Lärmschutzwand

Im Herbst vergangenen Jahres bat eine Bürgerinitiative Stefan Liebich darum, sie in ihrem Bemühen zu unterstützen, dass im Rahmen der bevorstehenden Sanierung der Autobahn 114 im Norden Pankows auch auf der westlichen Seite der Autobahn eine Schallschutzmauer gebaut wird. So wie sie auf östlicher Seite schon seit etlichen Jahren steht. Stefan Liebich identifiziert sich mit der Forderung und hat einen Brief an Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther geschrieben. Auch das Bezirksamt Pankow ist nach einem Beschluss der BVV entsprechend dort vorstellig geworden.

Wie nun die Berliner Woche berichtet, hat in der Verkehrsverwaltung offenbar ein Umdenken in dieser Frage eingesetzt, das sich auch im Antwortbrief von Regine Günther an Stefan Liebich widerspiegelt. Demnach habe man sich von der ohnehin eher unrealistischen Tempoausweisung von 80 Stundenkilometern nach der Sanierung verabschiedet und stattdessen die Maximalgeschwindigkeit bei 100 km/h festsetzt, was zwangsläufig zu einer Neubewertung der Lärmschutzwandfrage führte. Noch in diesem Quartal sollen die Ergebnisse der Untersuchung und Schlussfolgerungen bekannt gegeben werden. Fest steht schon jetzt, an weiteren Lärmschutzmaßnahmen wird kein Weg vorbei führen. Strittig bleibt weiterhin, ob die nun denkbare Lärmschutzwand im Rahmen der Sanierung gebaut werden würde oder danach. Für die Bürgerinitiative ist die Neubewertung der Situation auch deshalb zunächst nur ein Etappensieg.