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Ein Fall für die Vereinten Nationen

Die Linke setzt auf Diplomatie und die UN — doch ein konkreter Plan fehlt. „Der Ort für eine politische Lösung sind nicht Brüssel und die Nato, sondern New York und die Vereinten Nationen“, sagt Stefan Liebich, der außenpolitische Sprecher der Linken, Business Insider. Unterstützung brauche nun vor allem Geir Pedersen, der UN-Sondergesandte für Syrien — „und der hat nun wirklich nicht nach einer Nato- oder Bundeswehrmission gerufen“.

Tatsächlich wirbt Pedersen für eine politische und diplomatische Lösung des Syrien-Konflikts. Wie diese — und eine sich an ihr orientierende Politik der Linken — aussehen soll, ist unklar. Ein Anfang: Linke-Chef Dietmar Bartsch hatte vor wenigen Tagen ein Rüstungsembargo gegen die Türkei gefordert.

Aus: „Zieht die Bundeswehr in den Syrien-Krieg? Was die Parteien wollen“, business-insider, 23. Oktober 2019