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Hartmut Seefeld

Fragestunde für lärmgeplagte Bürger

Vor vollem Haus

Die Kirche war voll wie vielleicht schon lange nicht mehr. Gut 250 Menschen kamen am gestrigen Abend im altehrwürdigen Sakralbau am Pankower Anger zusammen, um ihren Unmut über den anhaltenden Lärm und Dreck über ihren Köpfen zum Ausdruck zu bringen. Die im Frühjahr gegründete Bürgerinitiative „Pankow sagt nein zu TXL“ hatte Politiker und Vertreter von Umweltlobbyverbänden zu diesem Bürgerforum eingeladen in der Erwartung, dass diese antworten auf die Probleme des Fluglärms zur Flugvermeidung und zum Klimaschutz geben können.

Originelle Namensschildplatzierung

Neben Stefan Liebich stellten sich der grüne Bundestagsabgeordnete Stefan Gelbhaar, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Jörg Stroedter sowie Dr. Werner Reh vom BUND und Rainer Teschner-Steinhardt von der Bundesvereinigung gegen Fluglärm dem nicht enden wollenden Strom an Fragen der Anwohnerinnen und Anwohner. Der Kampf gegen Fluglärm, so scheint es, ist vor allem Männersache. Doch ungeachtet dessen, darin war man sich einig beim Bürgerforum: Mit der Inbetriebnahme des BER (immer noch geplant für Herbst 2020) muss TXL geschlossen werden. Ohne Wenn und Aber. Der Flughafen Tegel macht Dreck, er macht krank und er ist gefährlich.