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Hartmut Seefeld

Ein Doppel für Pankow

Das Margaretenhaus wurde 1925 erbaut

Gleich zwei Projekte in Pankow bekommen Geld aus dem neuen Sonderprogramm des Bundes für "National bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende unbewegliche Kulturdenkmäler". Insgesamt hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages Anfang Mai 40 Millionen Euro im Rahmen dieses Programms freigegeben, die in 228 Projekte in ganz Deutschland investiert werden sollen.

Historisches Kleinod

Für die Sanierung des Margaretenhauses im alten Dorfkern von Heinersdorf, es wurde 1925 erbaut und beherbergt neben Wohnungen vor allem auch den von der Heinersdorfer Kirchengemeinde genutzten Margaretensaal, wurde ein Zuschuss von 450.000 Euro bewilligt. Im kommenden Jahr soll die dringend notwendige Erneuerung in Angriff genommen werden.

Das Peter Edel ist nach langem Leerstand eine Baustelle

Insgesamt 207.000 Euro fließen in die umfangreiche bauliche Sanierung des ehemaligen Kulturhauses "Peter Edel" in Weißensee. Hier steckt man bereits mitten in den Bauarbeiten. Bauherr ist der Verein Kommunales Bildungswerk e. V., der hier ab 2020 ein neues Bildungs- und Kulturzentrum betreiben möchte. Zurzeit erfolgt der Innenausbau des lange leerstehenden Gebäudes.

„Ich bin sehr froh darüber, dass mit dem Margarethenhaus in Heinersdorf und dem ehemaligen Weißenseer Kulturhaus zwei lokale Institutionen in den Genuss der Fördergelder gekommen sind“, erklärte der direkte gewählte Pankower Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich. „Beide Gebäude haben nicht nur einen dringenden Sanierungsbedarf, sondern prägen bis heute in ganz besonderer Weise ihr Umfeld.“