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Bett und Mahlzeit sind das Mindeste

Um den Helferinnen und Helfern Dank zu sagen, aber auch um zu erfahren, wie es dort mit der Hilfe für Menschen ohne Obdach weitergehen könnte, besuchte der Pankower Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich (Die Linke) die Einrichtung.

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Die Voraussetzungen für einen ganzjährigen Betrieb als Obdachlosenunterkunft erscheinen gut. Davon konnte sich Stefan Liebich ein Bild machen. Das Gebäude, das zwischenzeitlich auch einmal als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde, ist dafür entsprechend ausgestattet.

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Angesichts der funktionierenden Infrastruktur und der hohen Akzeptanz unter den Betroffenen hofft Liebich, dass der Standort für Menschen ohne Obdach eine Zukunft hat. „Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Berlin wächst“, sagt er. „Die Stadt ist auch für die Ärmsten der Armen ein Anziehungspunkt. Ihnen wenigstens ein Bett und eine Mahlzeit anzubieten, ist das Mindeste, was unsere Gesellschaft ohne Wenn und Aber leisten sollte.“

Aus: „Notübernachtung Storkower 133a könnte reguläres Angebot werden“, Berliner Woche, 22. März 2019