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Stefan Liebich

Einmal Washington und zurück

Nach dem ich mit dem „Amtrak“ von New York nach Washington gedüst bin, hatte ich eine spannende Debatte im Institute for Policy Studies, einem Think Tank, ohne den der Congressional Progressive Caucus wohl nicht denkbar wäre, mit Bill Fletcher, John Feffer und dem Direktor Steven Cavanough. Gemeinsam mit Friedensaktivistinnen freute ich mich anschließend im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses über dessen Entscheidung, die US-Regierung aufzufordern, die militärische Unterstützung für Saudi-Arabien im Jemen-Krieg zu beenden. Danach blieb noch etwas Zeit für einen Besuch zwar nicht im, aber doch am Weißen Haus. Das Präsidentenpalais kann schließlich nichts dafür, wer sein gegenwärtiger Mieter ist.

Our Revolution

Zwar ist Bernie Sanders nicht Präsidentschaftskandidat der Demokraten und so auch nicht der unmittelbare Widerpart von Donald Trump geworden, aber seine politische Plattform hat die Politik seiner Partei bis heute verändert. „Our Revolution“ sorgt dafür, dass das so bleibt. Wir werden sicher bald wieder von ihm hören. Überhaupt ist das progressive Amerika, wenn man ein wenig darauf achtet überall zu sehen. In diesem Amerika ist man daran interessiert, dass der INF-Vertrag erhalten bleibt, wie auch das Iran-Nuklearabkommen. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit Linken aus Deutschland geschätzt.

Wichtige Entscheidung im Repräsentantenhaus

Am letzten Tag meiner USA-Reise saß ich mit Katie Halper auf einem Podium in der Starr Bar in Bushwick und habe mich oben in der UNO, sozusagen vor Ort, über deren Friedenseinsätze informiert.