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Hartmut Seefeld

Unter Druck

Vorsitzender der israelischen Menschenrechtsorganisation PWG zum Gespräch bei Stefan Liebich

Ilan Baruch 8l.) im Gespräch mit Stefan Liebich

In Israel gibt es seit einigen Jahren die Policy Working Group (PWG), gegründet von ehemaligen Botschaftern des Landes, Akademikern und Menschenrechtlern, die sich in ihrem Land für eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt mit Palästina einsetzen. Heute traf sich Stefan Liebich mit Ilan Baruch, dem Vorsitzenden dieser NGO und früheren Botschafter seines Landes unter anderen in Südafrika und Namibia, zu einem Gespräch. Trotz renommierter Mitglieder finden die Positionen der PWG im eigenen Land immer weniger Gehör, würden sie immer wieder auch von anderen, staatlich unterstützten Organisationen diffamiert. Ilan Baruch beschreibt, dass die demokratische Grundfreiheit jener, die die israelische Politik kritisieren, gefährdet sei. Er sieht in Europa einen zentralen Partner bei der Lösung des Nahostkonflikts.

Mit dabei waren auch Heike Hänsel und Dieter Dehm

Für Stefan, an dessen Seite auch Heike Hänsel und kurzzeitig auch Dieter Dehm an dem Treffen teilnahmen, war es aufschlussreich, Probleme mit Israels Regierung im Nahostkonflikt aus Israel heraus zu erfahren. Er bestärkte seinen Gast darin, dass auch für DIE LINKE in Deutschland weiterhin die Zwei-Staaten-Lösung  die Voraussetzung für eine Beendigung des Nahostkonflikts ist.