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Mehr Engagement in Kongo

Auch nach der Bildung einer neuen kongolesischen Regierung soll sich Deutschland mehr engagieren. Das fordert der außenpolitische Sprecher der Linken im Bundestag, Stefan Liebich. "Deutschland und viele Staaten auf der Erde haben wirtschaftliche Interessen im Kongo", so Liebich zur DW. Afrikas zweitgrößter Staat gehört zu den wichtigsten Rohstofflieferanten weltweit - zum Beispiel für Coltan, ohne das kein Smartphone funktioniert. "Wir müssen mit der neuen Regierung, die hoffentlich bald zu arbeiten beginnt, sehr intensiv über das Thema Korruptionsbekämpfung sprechen und wir müssen uns auch dafür interessieren, wie die wichtigen Rohstoffe hergestellt werden, die wir alle benötigen", so Liebich.

Aus: "Wahl im Kongo: Keine Euphorie in Berlin", Deutsche Welle, 10. Januar 2019