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Stefan Liebich

Sehnsucht nach Frieden

In der Knesset

Anlässlich des 70. Geburtstags des Staates Israel reiste ich gemeinsam mit meinem Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch am vergangenen Dienstag für drei Tage nach Israel. Geplant waren u. a. Gespräche im israelischen Parlament, der Knesset, sowie in der Dependance der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.

Die erste Station unserer Reise führte uns in das eindrucksvolle Startup-Zentrum Argus Cyber Security in Tel Aviv-Jaffa. Am Abend trafen wir dann bei der Rosa Luxemburg Stiftung mit Aktivisten von „Zusammenstehen“ zusammen.

Am zweiten Tag unserer Israel-Reise führten wir intensive Gespräche in der Knesset in Jerusalem mit dem Brigadegeneral, Journalisten und Abgeordneten der Zionistischen Union Nachman Shai, mit der ehemaligen Außen- und Justizministerin Tzipi Livni sowie der neuen Meretz-Vorsitzenden Tamar Zandberg, die mein Fraktionsvorsitzender zum Gedankenaustausch nach Berlin eingeladen hat.

Der Besuch von Yad Vashem, dem World Holocaust Center, war dann vor allem sehr emotional – trotz oder gerade wegen der so nüchternen, geradlinigen Präsentation. Die Bilder bekommt man sehr schwer nur wieder aus dem Kopf.

Blick auf die al-Aqsa-Moschee

Jerusalem, die Stadt in der sich Europa, Afrika und Asien treffen und die unangefochten als Hauptstadt der Religionen anerkannt ist, erlebt man als Besucher als internationalen Schmelztiegel mit einem bunten Stimmengewirr aus Hebräisch, Arabisch, Italienisch, Deutsch und Englisch...  Ich wünschte mir eine Übereinkunft, die es allen ermöglicht, hier in Frieden zu leben.