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Stefan Liebich

Auszeichnung für Frau Jaeschke und Herrn Lorenz

Stadtbad Oderberger Straße

Zwei Projekte aus Prenzlauer Berg und Wilhelmsruh wurden mit dem diesjährigen Denkmalpreis des Landes Berlin, der Ferdinand-von-Quast-Medaille, durch Kultursenator Klaus Lederer ausgezeichnet. Die Preisträger konnten nicht unterschiedlicher sein.

Auf der einen Seite die Managerin der Sprachenschule GLS, Barbara Jaeschke aus der Kastanienallee, die gemeinsam mit ihrem Mann Hans-Dieter in einem unglaublichen Kraftakt das 1986 geschlossene Stadtbad Oderberger Straße revitalisierte, es auf eigenes wirtschaftliches Risiko zu einem der begehrtesten Veranstaltungsorte in Prenzlauer Berg machte.

Und auf der anderen Seite die erfolgreiche Punk-Band Rammstein mit ihrem Keyboarder Christian (Flake) Lorenz, die auf dem früheren Areal von Bergmann-Borsig eine alte, 3.500 m² große Industriehalle als Lagerort für ihr Equipment denkmalgerecht sanieren ließ. Auf dem Gelände nutzt die Band auch Probenräume und ihre Unternehmungen haben dort ihre Büros.
Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung durch unseren Kultursenator Klaus Lederer und finde es großartig, dass sich ostdeutsche Punker und westdeutsche Bildungsbürger Seite an Seite für den Erhalt von baulichen Zeugnissen der Berliner Geschichte einsetzen.