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Laura Hohenberger

Autogramm auf dem Smartphone

Autogrammkarten scheinen out zu sein.

Am 15. Juni empfing Stefan 50 Schülerinnen und Schüler des Max-Delbrück-Gymnasiums aus seinem Wahlkreis Pankow im Bundestag. Nach einer lockeren Vorstellung, in der Stefan von seiner Amtsgeschichte und seinen Zuständigkeiten erzählte, gab es dann schnell Raum für Fragen. Sie wollten wissen, warum sie die LINKE wählen sollten und erkundigten sich zu Positionen der Partei. Stefan empfahl, sich mit dem Programm seiner Partei auseinanderzusetzen und dann für sich zu entscheiden, ob sie sich mit den jeweiligen Zeilen identifizieren können. Wichtig waren den Gästen Fragen zur Außenpolitik, es ging um die Haltung der Partei, aber auch Stefans persönliche Position zum IS, der Türkei, Russland und der Krimkrise.

Aufmerksame Zuhörerschaft

Besorgt zeigten sich die Besucherinnen und Besucher in Bezug auf den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen und der möglichen Einflussnahme auf innerdeutsche Wahlen aus dem Ausland. Später ging es auch um innenpolitische Themen. „Was macht die LINKE für junge Menschen?“, „Wie sieht das mit unseren Renten aus?“, „Wie stehen sie zur Drogenpolitik?“, waren Fragen, zu denen sich die Jugendlichen eine Stellungnahme von Stefan wünschen. Auf die Frage „Kann die Opposition auch mal mit der Regierung stimmen?“, konterte Stefan: „Kann die Regierung auch mal mit der Opposition stimmen?“ Er wies aber auch auf manchen Konsens im Parlament hin, so zum Beispiel beim Erasmus-Programm der EU oder Hilfen bei Hochwasser.

Ein wichtiges Thema war für die Gäste auch das Internet und der Datenschutz. Passend dazu bat eine Schülerin Stefan nach dem Gespräch noch um ein Autogramm auf ihrem Smartphone.