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Gabi Kuttner

Auf dem Pfefferberg

Mit Stefan Hoffschröer, Erik Schmierbach und Mona Rabenau auf dem Pfefferberg.

Als Stefan im vergangenen Jahr das letzte Mal den Pfefferberg besuchte war dort noch eine Wiese, wo heute sich ein Baukran dreht. Hier entsteht das Haus 12 als Bildungshaus, kurz vor Weihnachten wurde Richtfest gefeiert. Da Stefan zu dem Termin nicht konnte, andererseits sehr an dem Projekt interessiert ist, konnte mit Unterstützung der Auszubildenden mit dem klangvollen Namen Scarleth da Silva Abhilfe durch Nachholen geschaffen werden.

Der Rohbau von Haus 12 ist weit fortgeschritten.

So trafen wir uns am Freitag vor Ort mit dem Geschäftsführer der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Stefan Hoffschröer, seiner Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit Mona Rabenau sowie dem Projektsteuerer Erik Schmierbach.

Die Pfefferwerker betreiben Kitas, sind aktiv in der Jugendhilfe und engagieren sich in der Berufsausbildung, insbesondere im kaufmännischen Bereich, in der Gastronomie, in Medien, IT und Veranstaltungstechnik.

Ein neues Haus inmitten vieler Häuser.

In Kooperation von Pfefferwerk Stadtkultur, dem Weiterbildungsträger WeTeK Berlin sowie der Pfefferwerk Aktiengesellschaft entsteht nun auf dem Gelände des Pfefferbergs eine außerbetriebliche Bildungsstätte mit neuen Angeboten für Sozialarbeit und Bildung. Schwerpunkt werde die praxisnahe Ausbildung junger Menschen im Verbund mit kleinen und mittleren Unternehmen sein. Auch Berufsorientierungs-, Berufsvorbereitungs- und Berufsausbildungsprojekte mit jungen Menschen mit Benachteiligungen oder besonderem Förderbedarf bekommen hier ihren Platz. Ebenso eine Erzieherfachschule. Dort werden junge Erwachsene, Wiedereinsteigerinnen und Menschen mit Migrationshintergrund berufsbegleitend zum Erzieher ausgebildet.

Die innovativen Konzepte spiegeln sich auch im Neubau wieder. Unter Beachtung der Vorgaben des Denkmalschutzes entsteht eine Kombination von altem Mauerwerk mit den neuen Materialien Glas, Metall und Beton, die nicht ohne Charme ist.