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Demokratischer Zentralismus in der Union

Am Mittwoch diskutierten alle Direktkandidaten - bis auf Herrn Thierse - im Frei-Zeit-Haus Weißensee. Ich hab mir die Runde als Zuschauerin angetan.
Schön, dass die FDP, aber vor allen Dingen die Union ihre Claqueure mitbrachten. Die Kandidatin von der FDP kriegte von den Zuschauern keine Frage, so dass sich schlußendlich der ehemalige Bundestagskandidat der FDP erbarmte und eine Frage zum Bürokratieabbau an Frau Heise stellte. Herr Schulz von den B90/Grünen ätzte zur Freude der Zuhörer sofort zurück und gab die vermeintliche Steilvorlage zurück. "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche." Schliesslich sei die FDP 39 Jahre an der Regierung gewesen und habe die Bürokratie mitverschuldet. Am schärfsten aber war die CDU. Die hatte ihre Claqueure von der Jungen Union mitgebracht. Aber da die Jung-Unionisten offensichtlich nicht selbst Manns und Frau genug waren, zu fragen, wurde ihnen die Parteilinie verklickert. Der CDU-Häuptling aus Blankenfelde steckte ihnen kleine nette Fragezettelchen zu. Es lebe der Demokratische Zentralismus in der Union.
Zur Erheiterung der Zuhörer machte Stefan Liebich deutlich, dass bei der Einführung der Vermögenssteuer in den USA ja auch nicht die Räterepublik ausgebrochen sei.

Sandra