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Gabi Kuttner

Buchholzer Festtage

teamliebich unterwegs

Schornsteinfeger im Anmarsch.

Es ist lange her, seit das Straßendorf Buchholz im Barnim erstmals Erwähnung fand, bereits 1242 tauchte das Straßendorf als „Buckholtz“ in den Annalen auf. Seinen Zusatz „Französisch“ erhielt der Ort nach 1685, als der Große Kurfürst per Edikt französischen Hugenotten Asyl in Brandenburg anbot und über 5.000 von ihnen in den Raum Berlin gekommen sind. Ab 1687 gründeten sie auch in Buchholz eine Kolonie, die dann ab 1750 Französisch Buchholz genannt wurde. Für die Buchholzerinnen und Buchholzer ein jährlicher Grund zum Feiern.
In diesem Jahr gab es gleich eine Doppelfete, denn der gastgebende Bürgerverein Französisch Buchholz lud zeitgleich zum 22. europaweiten Buchholz-Treffen nach Berlin.

Unsere Luftballons gingen, besser, flogen sehr gut.

Wie oft auf Volksfesten „entbrannte“ zugleich auch der überparteiliche und friedliche Wettstreit der Parteien, wer die meisten Ballons unter die Leute bringt. Wir lagen sehr gut im Rennen, da wir Henkel an die Ballons binden konnten.

Auch wenn wir informationsbereit waren, hier ging es vor allem um Präsenz und Spaß. Der Höhepunkt war wie immer der historische Umzug. Meine Favoriten im Umzug waren die Vertreter der Schornsteinfegerinnung, die ich gern angefasst hätte, mich aber natürlich nicht traute. Sie behaupten ja, dass ihre neuen Anzüge immer weiß seien. Wer es glaubt, wird selig. Kein Mensch kann sich derart gleichmäßig „schmutzig“ machen…