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Gabi Kuttner

Gut gemacht

Großes Interesse an der Arbeit von AYEKOO.

Aus der Sprache des Volkes der Ewe in Ghana übersetzt, bedeutet das Wort „ayekoo“ so viel wie „gut gemacht“. Beim Verein „AYEKOO Arbeit und Ausbildung e.V.“ mit Sitz in der Schönfließer Straße 7 in Prenzlauer Berg zieht sich dieser Satz wie ein roter Faden durch dessen Projekte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten Beratung und Begleitung zum qualifizierten Berufseinstieg bzw. zur Weiterbildung für Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund an. Nicht nur in Pankow, sondern auch in Neukölln und Wilmersdorf. Außerdem berät und unterstützt der Verein Unternehmerinnen und Unternehmer, die an der Vermittlung von ausländischen Arbeitskräften interessiert sind.

Alexander Lausch und Torsten Otto.

In Pankow geben Alexander Lausch und Torsten Otto Hilfestellung beim Durchqueren des deutschen Bürokratiedschungels. Dabei erweisen sich ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Spanisch als besonders hilfreich. In Pankow stammt die Mehrzahl der Zuwanderer aus Polen und Spanien.

Egal wie gut sich die Hilfesuchenden sprachlich im Berliner Alltag zurecht finden, für deutsche Amtsstuben reicht es oft nicht. Statt selbstbewusst ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im besten Lichte erstrahlen zu lassen, stapeln viele Suchenden eher tief. In ihren Lebensläufen gibt es zudem häufig große zeitliche Lücken. Auf Nachfrage heißt es dann: Abitur und Fachausbildung gemacht oder auch ein Studium absolviert. Entsprechende Abschlüsse liegen auch vor. So etwas muss man natürlich potenziellen Arbeitgebern mitteilen. Auch wenn viele Abschlüsse, etwa in Pädagogik und Medizin, in Deutschland nicht anerkannt werden, zeugen sie doch von einem nicht unerheblichen Vorwissen.