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Lage der Flüchtlinge dramatisch

Help fordert Ausweitung der humanitären Hilfe

Flüchtlingslager der Jesiden in der Türkei.

Die Situation der rund 150.000 Menschen, die sich in Zakho in der Region Dohuk an der Grenze zur Türkei vor den Milizen des „Islamischen Staates“ (IS) in Sicherheit gebracht haben, ist nach wie vor kritisch. Der Help-Nothilfekoordinator Friedhelm Simon berichtet: „Die Lage der Flüchtlinge bleibt dramatisch. Es fehlt ihnen an allem: Nahrungsmitteln, Kleidung und Unterkunft. Diesen Menschen wird durch die Lieferung von Waffen nicht unmittelbar geholfen. Um ihr Überleben zu sichern, benötigen wir dringend auch eine Ausweitung der humanitären Hilfe.“

Flüchtlinge im Nordirak.

Help hat in Zakho mit der Verteilung von warmen Mahlzeiten an rund 5.000 Flüchtlinge begonnen. Zweimal täglich erhalten die Familien eine Suppe, Reis und Gemüse. Zusätzlich laufen die Verteilungen von Nahrungsmittelpaketen an rund 14.000 Flüchtlinge weiter.

Das Help-Nothilfeteam überprüft ferner die Situation der Flüchtlinge in den Schulen von Zakho. Dort sind derzeit rund 40.000 Flüchtlinge notdürftig untergebracht. Ende Oktober müssen die Einrichtungen geräumt werden, weil die Schule beginnt. „Noch gibt es in Zakho keine Flüchtlingslager als Ausweichquartiere“, erklärte Friedhelm
Simon.

Die Hilfsorganisation Help e.v., Stefan Liebich ist dort Vorstandsmitglied, leistet seit Mitte August Nothilfe für intern Vertriebene im Nordirak.

Help bittet um Spenden für die Flüchtlinge im Nordirak:

Stichwort: Flüchtlinge Nordirak

Spendenkonto: 2 4000 3000

Commerzbank Bonn, BLZ 370 800 40

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00