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Gabi Kuttner/Hartmut Seefeld

Fest an der Panke

Der Bezirksverordnete Michail Nelken im Gespräch mit Bürgerinnen.

Wer mich samstags um 7.00 Uhr aus dem Bett zerrt, kann auf ein Lächeln lange erwarten. Das war meinem Wecker egal. Ein schwacher Trost: Stefan musste noch viel früher aufstehen, um seinen Flieger zu kriegen. Mit einer kleinen Delegation der USA-Parlamentariergruppe des Bundestages ist er an diesem Wochenende für einige Tage nach Washington und Pennsylvania gereist.

Mächtig was los in Pankow.

Soweit hatte ich es nicht. Mein erstes Etappenziel war das Fest an der Panke. Dort vor unserem Wahlkreisbüro hat DIE LINKE. Pankow seit Jahren ihren Stand und das teamliebich Tag der offenen Tür. Ich war am Samstagvormittag beides.

Ballons für die Jüngsten.

Gut vorbereitet, waren wir mit dem Aufbau schnell fertig. Während unten schon Ballons produziert und die Kinderschminkutensilien ausgebreitet wurden, nahm ich erstmalig unser neues Teammitglied, die Kaffeemaschine „Regine“, in Betrieb. Die kann mindestens 768 Tassen Kaffee kochen.

Am Nachmittag, der gemeine Pankower bzw. natürlich auch die gemeine Pankowerin hatten da ausgeschlafen, füllte sich der Anger mit neugierigen, aufgeschlossenen, freundlichen und unternehmungslustigen Menschen. Die gern auch Freude verbreiteten. Zum Beispiel mit Luftballons für ihre Kinder. „Ick bin knülle“, stöhnte Standbetreuer Peter Lämmer, der in wenigen Stunden allein über 600 Luftballons unters Volk brachte. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Rote Kullern wohin das Auge an diesen beiden Tagen in Pankow blickte.