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Diren Yapar

Halina statt Stefan

„Mein Nachname ist zu kompliziert, sagt doch am liebsten Du.“ Stefans Nachname soll kompliziert sein? Eher nicht, würden viele sagen, aber Stefan wurde diesmal beim Empfang einer Besuchergruppe mit Pankower Gymnasiasten von seiner Fraktionskollegin Halina Wawzyniak aus Friedrichshain vertreten. Die Schülerinnen und Schüler vom Max-Delbrück-Gymnasium trafen zu später Stunde und dennoch voller Energie ein, um ihre Fragen an Halina loszuwerden.

Los ging es mit der Frage nach den Rüstungsexporten. Zwar waren sich die Schülerinnen und Schüler darin einig, dass derartige Exporte einzuschränken oder gar zu verbieten sind, dennoch war der Gruppe nicht klar, wie man die Lücken bei den Einnahmen im Falle eines Verbots schließen kann. In die ähnliche Richtung ging auch die Frage nach der Reichensteuer. Die Jugendlichen befürchteten eine Absetzbewegung der meisten Reichen ins Ausland nach der Einführung dieser Steuer. Halina stellt klar, dass so eine Steuer an die Staatsbürgerschaft, wie in den USA auch, geknüpft sein werde.

Ein für die Gruppe sehr aufregendes Thema, war die Frage nach der Legalisierung von Cannabis. Halina erklärte, dass unsere Partei für die Legalisierung ist und macht dennoch sehr deutlich, dass man zwischen Konsum und Missbrauch unterscheiden müsse.

Die aufgeregte Stimmung blieb auch am des Ende des Gespräches erhalten, als es um die Frauenquote ging. Augenscheinlich fühlten sich einige Jungen aus der Gruppe von der Frauenquote diskriminiert. Nach einem kurzen und dennoch lockeren Schlagabtausch, musste nicht nur Halina zum nächsten Termin radeln, sondern auch die Gruppe weiter zur einer Führung in den Reichstag.