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Schlussstein der Verdrängung

Stefan Liebich, MdB, erklärt:

„Die Fällung von 40 betagten Bäumen in einer kleiner Wohnanlage im Süden von Prenzlauer Berg ist inakzeptabel und unsozial, sie ist einzig dem Gewinnstreben des Eigentümers geschuldet und setzt vor allem auch die älteren Mieterinnen und Mieter dort unter enormen Druck“, erklärt Stefan Liebich, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee, zu einer entsprechenden Ankündigung des Investors.

Liebich weiter: „Ab 5. Februar sollen an der Straßburger und Belforter Straße Robinien, Haselbäume und Linden für den Bau von Tiefgaragen der Kettensäge zum Opfer fallen. In einem von Nachbarn der Wohnanlage rechtlich angefochtenen Vergleich zwischen dem Bezirksamt Pankow und dem Investor wurde diesem Baurecht für Luxuswohnungen auf dem Areal bei Abriss von 20 modernen Wohnungen zugesichert. In einer Zeit, in der alle über das Erfordernis von bezahlbaren Wohnraum und sozialer Stadtentwicklung in der Berliner Innenstadt reden, werden ausgerechnet im Quartier am Kollwitzplatz genau solche Wohnungen vernichtet. Das was wir hier erleben, ist faktisch der Schlussstein eines Prozesses, der zum Austausch nahezu der gesamten Bevölkerung von Prenzlauer Berg in den beiden vergangenen Jahrzehnten führte.“

Pressekontakt:

Hartmut Seefeld
Telefon: +49 30 49 98 74 09
Email: stefan.liebich.ma03@bundestag.de