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Sebastian Wormsbächer

Besuch von drüben

Am Mittwoch traf sich Stefan gemeinsam mit Bundestagskollegen von CDU/CSU und SPD im Rahmen einer von der Atlantik-Brücke organisierten Veranstaltung mit Lehrern aus den USA. Er stellte sich dort zunächst vor und erklärte, wie er in die Politik kam. Es folgten Fragen der Gäste, die sich zunächst vor allem für die Bundestagswahl interessierten. Stefan erklärte, dass für DIE LINKE auch im Wahlkampf die Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und die Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland wichtige Themen waren. Die Lehrer stellten Fragen zur Gleichstellung der homosexuellen Ehe und inwiefern der NSA-Skandal die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA belastet habe.
Stefan kritisierte, dass der Bundestag auch sechs Wochen nach seiner Konstituierung und ein knappes Vierteljahr nach der Wahl durch die Blockade von CDU/CSU und SPD nicht arbeitsfähig ist. Da die Lehrer aus einem Land mit einem anderen Wahlsystem kommen, stellten sie interessiert Fragen über das deutsche Wahlsystem und über die diversen Koalitionsmöglichkeiten die es in Deutschland durch die Zahl von vier Parteien im Parlament gibt. In den USA sind es lediglich zwei Parteien.
Diskutiert wurde auch über die Unterschiede in der Migrationspolitik der vertretenen Parteien. Stefan kritisierte die derzeitige Praxis bei der Visavergabe, bei der viele Menschen von vornherein als Kriminelle eingestuft werden. Die Besucher freuten sich sehr über die interessante Debatte und bedankten sich im Anschluss bei Stefan für die Teilnahme.