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Geschichtsvergessene Bilderstürmerei

"Geschichtsvergessene Bilderstürmerei", bezeichnet der Pankower Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich den Vorschlag der Jungen Liberalen, das Thälmann-Denkmal in Prenzlauer Berg abzureißen. Liebich weiter:

"Die Idee eines Happenings mit symbolischer Sprengung der Bronzeplastik ist wohl vor allem der Verzweiflung der FDP-Jünger darüber geschuldet, in Berlin seit Jahren keinerlei politische Akzente setzen zu können. Das Monument von Ernst Thälmann, der als Vorsitzender der KPD 1944 von den Nazis in Buchenwald hingerichtet wurde und dessen politisches Wirken in der DDR verklärt und heute bei der LINKEN auf Grund seiner Nähe zum Stalinismus deutlich differenzierter bewertet wird, taugt nicht für einen Stellvertreterkrieg. Das Denkmal mitten in Berlin symbolisiert in anschaulicher Weise die wechselhafte und widersprüchliche Geschichte unserer Stadt."

Pressekontakt: Hartmut Seefeld
030-49987409, stefan.liebich.ma03@bundestag.de