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Nicole Trommer

Independence Day

Im Jahr 1776 sagten sich die britischen Kolonien Nordamerikas vom Mutterland los und erklärten ihre Unabhängigkeit. Diesen Independence Day feiern die US-Amerikaner seitdem traditionell am 4. Juli. Auch die Botschaft der Vereinigten Staaten hier in Berlin lud gestern gleich zweimal dazu ein.

Bei der Veranstaltung am Abend durfte ich Stefan Liebich begleiten. Der Ort konnte nicht stimmungsvoller sein. Auf dem Gelände der American Academy direkt am Wannsee empfingen der Botschafter Philip Murphy und seine Gattin die rund 3000 geladenen Gäste per Handschlag. Es war eine wirklich schöne Gartenparty mit amerikanischem Essen und amerikanischer Popmusik. Aber auch der Unabhängigkeit wurde gedacht. So trugen amerikanische Soldaten die Nationalflaggen durch die Menge, während auf der Bühne zuerst die deutsche und dann die amerikanische Nationalhymne gesungen wurde. Zum Abschluss sprach der Botschafter. Man kann sich natürlich fragen, ob dieser Patriotismus heute wirklich noch in die Zeit passt, aber der gestrige Abend war für diese Gedanken eher nicht geschaffen.