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Schließung des Klub der Republik ist Ergebnis renditeorientierter Stadtentwicklung

"Die Schließung des Klub der Republik ist - ebenso wie u.a. die des Knaack oder des Icon - eine Folge der falschen Ausrichtung der Stadtentwicklungspolitik in den 1990er Jahren. Statt auf gewinnorientierte Sanierung der Wohnquartiere zu setzen, hätte es eine am Gemeinwesen orientierte Stadtentwicklung geben müssen", erklärt Stefan Liebich, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee), zur heutigen Kunstaktion gegen das Klubsterben in Prenzlauer Berg. Der Sprecher der Landesgruppe Berlin der Bundestagsfraktion DIE LINKE weiter:

"Noch heute können deshalb Investoren die letzten verbliebenen Grundstücke nutzen, um ausschließlich renditeorientierte Bauvorhaben umzusetzen, die keinen Platz für kulturelle Nischen lassen. Um solche Entwicklungen künftig zu verhindern, müssen neue und verbindliche Formen der Bürgerbeteiligung geschaffen, die Privatisierung öffentlicher Räume zurückgedrängt und die öffentliche Gestaltungshoheit zurückgewonnen werden."

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Terminhinweis:
Heute, Donnerstag, 19.1.2012, 19 Uhr
Pappelallee 81, 10437 Berlin
Kunstaktion gegen das Klubsterben in Prenzlauer Berg vor dem Klub der Republik

Stefan Liebich wird die Aktion durch seine Anwesenheit unterstützen.

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Pressekontakt: Steffen Pachali, Öffentlichkeitsarbeit
030-49987409 , stefan.liebich.ma03@bundestag.de