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Mazedoniens neue Hoffnung auf EU

"Mazedonien hat nun endlich neue Hoffnung und eine gefestigte Chance für seinen EU-Beitrittswunsch", erklärt Stefan Liebich, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, zum heutigen Urteil des Internationalen Strafgerichtshofes im Namensstreit mit Griechenland zugunsten Mazedoniens. Liebich weiter:

"Das Gericht bestätigte, dass Griechenland ein gemeinsames Interimsabkommen mit Mazedonien verletzt, wenn es dessen Beitrittsersuchen in internationalen Organisationen blockiert. Der absurde Streit darum, wie sich Mazedonien aufgrund der gleich benannten griechischen Region nennen darf, beeinflusste über Jahre legitime Souveränitätsinteressen des kleinen Nachbarn. Eine freie Entscheidung Mazedoniens über die eigene internationale Integration ist vor dem Hintergrund der erfolgreichen Konfliktbeilegung und Integration im multiethnischen Mazedonien sowie der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung nötig. Obwohl das Urteil sich auf den Fall der NATO-Mitgliedschaft bezieht, die ich politisch nicht als prioritär ansehe, ist es mit Blick auf den gewünschten EU-Beitritts Mazedoniens von großer Bedeutung."

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Pressekontakt: Steffen Pachali, Öffentlichkeitsarbeit
030-49987409 , stefan.liebich.ma03@bundestag.de