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Mindestlohn wäre für viele Berlinerinnen und Berliner ein Segen

"Die CDU rudert beim Mindestlohn zurück, obwohl dieser inzwischen selbst dort Anhänger hat. Ein guter Mindestlohn wäre für viele Berlinerinnen und Berliner ein Segen, würde er ihnen doch zu einem menschenwürdigen Einkommen verhelfen", erklärt Stefan Liebich, Sprecher der Landesgruppe Berlin der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur aktuellen Mindestlohndebatte. Der Pankower Wahlkreisabgeordnete weiter:

"Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will seit Jahren einen gesetzlichen Mindestlohn. DIE LINKE setzte sich schon vor SPD und Bündnis 90/Die Grünen dafür ein und hat ihn im Berliner Vergabegesetz verankert. Dass Klaus Wowereit dem - dem Berliner Senat vorliegenden - Vorschlag von Wirtschaftssenator Harald Wolf zur Erhöhung auf 8,50 Euro leider nicht zustimmt, zeigt, dass die geplante SPD/CDU-Koalition der Stadt schaden wird. DIE LINKE hat dafür gesorgt, dass angeblich christlichen Scheingewerkschaften die Tariffähigkeit abgesprochen wurde, eine wichtiger Sieg im Kampf gegen Sozial- und Lohndumping. Wer angesichts des wachsenden Niedriglohnsektors weiterhin gegen den Mindestlohn wettert, der will Armutslöhne zementieren."

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Pressekontakt: Steffen Pachali, Öffentlichkeitsarbeit
030-49987409 , stefan.liebich.ma03@bundestag.de