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Auch Bonn gehört auf die Streichliste

"Die Schließung von Bundeswehrstandorten ist prinzipiell richtig und notwendig. Besser wäre es, wenn auch der Bonner Standort des Verteidigungsministeriums auf der Streichliste stehen und nach Berlin umziehen würde. Noch notwendiger aber wäre eine mit der Verkleinerung der Bundeswehr einhergehende Außenpolitik, die auf Konfliktvermeidung und Friedenserhaltung zielt", erklärt Stefan Liebich, Sprecher der Landesgruppe Berlin und stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss zu den heute vorgestellten Standortplänen des Verteidigungsministers. Liebich weiter:

"In den letzten 20 Jahren haben viele Menschen die Erfahrung gemacht, dass die Konversion von militärischen Liegenschaften erfolgreich sein kann, Kaufkraft- und Arbeitsplatzverluste nicht zwangsläufig eine Folge von Standortschließungen sein müssen. Ein Bundeskonversionsprogramm für wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige regionale Entwicklung ist deshalb nötig. Die Abhängigkeit vieler Regionen von der Bundeswehr, die nicht einfach ein normaler Arbeitgeber ist, muss verringert werden."

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Pressekontakt: Steffen Pachali, Öffentlichkeitsarbeit
030-49987409 , stefan.liebich.ma03@bundestag.de