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Stefan Liebich

Thierses scheinheilige Wortmeldung

Ich unterstütze die Erklärung des stadtentwicklungspolitischen Sprechers der Linksfraktion Pankow, Thomas Goetzke. Auch weiterhin stehe ich zu der in direkten Gesprächen mit den Mietern zugesicherten Unterstützung.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Thierse fordert jetzt den Schutz von Mietern im Kollwitzviertel gegen drohende Verdrängung. Dazu erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Linksfraktion Pankow, Thomas Goetzke:

Für Wolfgang Thierse galt Verdrängung von Mietern in seiner Nachbarschaft jahrelang als linke Propaganda – ebenso das Phänomen der „Gentrifizierung“.

Was wir in den letzten Jahren an sozialer Verdrängung in den Gründerzeitquartieren des Prenzlauer Berg und jetzt bei den 60er-Jahre-Wohnbauten an der Belforter Straße erleben müssen, ist das Ergebnis von 15 Jahren sozial blinder Stadterneuerungspolitik. Die Berliner SPD und auch Wolfgang Thierse tragen eine Mitverantwortung für die heutige Bedrohung der Mieter, weil sie auf eine Aufwertungsstrategie zur Mobilisierung privaten Kapitals setzten, ohne die erforderlichen und von vielen geforderten Gegenmaßnahmen zum Schutz der angestammten, einkommensschwachen Mieterschaft zu treffen.

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