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Steffen Pachali

8. Mai - Ehrungen am Tag der Befreiung und Unterstützung im Kampf gegen Neonazis

Uwe Melzer (Geschäftsführer der Berliner Linksfraktion), Klaus Lederer (Vorsitzender DIE LINKE Berlin), Andrej Hermlin (Musiker) und Stefan Liebich am Ehrenmal Schönholzer Heide

Am 8. Mai 1945, also vor 65 Jahren, kapitulierte die Wehrmacht bedingungslos vor der in Berlin unter großen Verlusten siegreichen Sowjetarmee. Der zweite Weltkrieg ging zu Ende und das NS-Regime unter. Die Alliierten befreiten die Welt von der verbrecherischsten Diktatur der Geschichte, der 55 Millionen Menschen zum Opfer fielen, deren Mörder sechs Millionen Menschen in Vernichtungs- und Konzentrationslagern umbrachten.

Burkhard Kleinert (DIE LINKE, BVV-Vorsteher Pankow), dahinter Matthias Köhne (SPD, Bürgermeister Pankow) am Gedenkstein Ostseeplatz

Am heutigen Tag der Befreiung fanden auch in Berlin zahlreiche Veranstaltungen statt um der Toten zu gedenken, den Befreiern zu danken und die Erinnerung an die Geschichte wach zu halten - auf dass sie sich nie wiederholen möge. Am Sowjetischen Ehrenmal in der Schönholzer Heide legten zahlreiche Besucher Blumen und Kränze nieder, darunter auch Stefan Liebich zusammen mit weiteren Mitgliedern der LINKEN. Am Gedenkstein am Ostseeplatz gedachten Vertreter des Bezirks Pankow der Befreiung.

Spendenübergabe an den Roten Stern Nordost Berlin im Stadion Buschallee in Weißensee

Doch nicht nur die Vergangenheit stand an diesem Tage auf dem Programm. Zur Unterstützung des Projektes "LOVE SPORTS HATE NEONAZISM", mit dem der Fußballverein Roter Stern Nordost Berlin gegen rassistische Verunglimpfungen, homophobe Schmähungen, antisemitische Sprechchöre, Diskriminierungen und brutale Angriffe von Neonazis und Stammtischrassisten auf Spieler oder Fans ankämpft, überreichte Stefan Liebich heute eine Spende des Vereins der Linksfraktion. Das Engagement der Fußballer vom Roten Stern bedarf wohl gerade an diesem Tag keiner weiteren Erklärung.