Geboren wurde ich kurz vor dem Jahreswechsel 1972/1973 in der schönen Hansestadt Wismar an der Ostsee. Ich erlebte meine Kindheit vor allem in Greifswald. Als ich Zehn war, zog meine Familie nach Berlin. Dort wuchs ich an der östlichen Stadtgrenze, in Marzahn, auf. Ein Bezirk, in dem ich mich sehr wohl gefühlt habe. Meine Schulzeit endete 1991 mit dem Abitur an der Erweiterten Oberschule "Albert Einstein".
An meinem 18. Geburtstag wurde ich Mitglied der PDS. Wieso jemand in diesem Alter und zu dieser Zeit (die SED/PDS verlor im Dezember 1990 eher Mitglieder) den »Exkommunisten« beigetreten ist?
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Ich studierte 1992 bis 1995 an der Technischen Fachhochschule Berlin (Wedding) Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und arbeitet parallel dazu bei der IBM Deutschland GmbH. Nach Abschluss meines Studiums als Diplom-Betriebswirt (FH) wurde mir ein Arbeitsvertrag angeboten, aber es kam wieder anders ...
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Im Abgeordnetenhaus arbeitete ich im Ausschuss für Jugend, im Hauptausschuss, das ist der Finanzausschuss des Berliner Parlaments, im Wissenschafts-, im Wirtschafts-, Technologie- und Frauenausschuss, im Haushaltskontrollausschuss, sowie in der Enquetekommission "Eine Zukunft für Berlin". Ich war wirtschafts-, wissenschafts- und finanzpolitischer Sprecher unserer Fraktion.
Durch den überraschenden Rücktritt Gregor Gysis als Wirtschaftssenator übernahm ich mit Unterstützung des Landesvorstandes und der Fraktion am 3. September 2002 den Vorsitz der PDS-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Am 23. März 2004 wurde ich als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt. Im Juni 2006 entschied ich mich, in der 16. Legislaturperiode nicht erneut als Fraktionsvorsitzender zu kandidieren und machte diese Entscheidung nach dem Beschluß des Landesparteitags erneut über eine Koalition mit der SPD zu verhandeln, öffentlich. Am 18. Oktober 2006 wurde ich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt und habe bis Mai 2009 in dieser Funktion unsere Fraktionsvorsitzende Carola Bluhm in ihrer Arbeit unterstützt.
Im Dezember 1996 wurde ich zum Bezirksvorsitzenden der Marzahner PDS gewählt und nach zwei Jahren 1998 im Amt bestätigt. Im Dezember 1999 wählte mich der Landesparteitag der PDS Berlin zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der PDS Berlin und im Dezember 2001 zum Landesvorsitzenden. In dieser Funktion habe ich die Koalitionsverhandlungen mit der SPD geführt und konnte am 16. Januar 2002 den Koalitionsvertrag unterzeichnen. Nach zwei Jahren Regierungsbeteiligung - mit vielen Debatten in der Partei - bin ich im Dezember 2003 erneut für zwei Jahre zum Landesvorsitzenden gewählt worden.
In unserer Partei bin ich gemeinsam mit Caren Lay und Inga Nitz Bundessprecher des Forums demokratischer Sozialismus, eines innerparteilichen Zusammenschlusses. Seit dem 1. Mai 1996 bin ich Mitglied der DGB-Gewerkschaft ver.di. Ich unterstütze durch meine Mitgliedschaft, z.T. als Fördermitglied die Volkssolidarität, den ADFC, den Solidaritätsdienst International SODI, den Verein "Helle Panke" (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin), die Gemeinschaftd er Föderer von Zoo und Tierpark Berlin und die Genossenschaft Oderberger Straße.
Im Jahr 2002 kandidierte ich in Berlin Mitte (-Wedding-Tiergarten) und im Jahr 2005 und 2009 in Pankow (-Prenzl. Berg-Weißensee) für den Deutschen Bundestag. Die Wählerinnen und Wähler des Wahlkreises Pankow entsandten mich 2009 als ihren direkt gewählten Abgeordneten in den Bundestag, dessen Mitglied ich seit der Konstituierung am 27. Oktober 2009 bin. Die Fraktion DIE LINKE beschloss einen Tag darauf, dass ich einer ihrer Vertreter im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten sein soll.
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