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Stefan Liebich

Kandidatur für Listenplatz 2

Bewerbungsschreiben zu den Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag

Auf Vorschlag des Landesvorstands der Berliner LINKEN bewerbe ich mich um Platz 2 der Landesliste zu den Bundestagswahlen, über die am 1. April eine Vertreter/innen/versammlung abstimmen wird. Nachstehend mein Bewerbungsschreiben:

Liebe Genossinnen und Genossen,

nach meiner Nominierung zum Direktkandidaten für den Wahlkreis Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee bewerbe ich mich um Platz 2 auf der Landesliste unserer Partei. Ich bin 44 Jahre alt, lebe seit 1982 in Berlin und bin seit meinem 18. Geburtstag Mitglied unserer Partei DIE LINKE bzw. ihrer Vorgängerpartei PDS.

Noch im letzten Bundestagswahlkampf war die Außenpolitik kein Thema, das täglich im Fokus stand. Mein Fachgebiet schien nur für wenige Wählerinnen und Wähler entscheidend. Das hat sich in den vergangenen vier Jahren grundlegend verändert.

Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten, die Krise zwischen Russland und der Ukraine, die Spannungen in der Europäischen Union und mit der Türkei, der Krieg in Syrien, die weltweiten Fluchtbewegungen, islamistischer Terror, der weltweit Opfer fordert, all das geht uns ganz direkt an und die Auswirkungen nehmen wir konkret wahr. In meiner Arbeit als Obmann unserer Bundestagsfraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss formuliere ich Ideen und konkrete linke Vorschläge zum Umgang mit diesen weltweiten Herausforderungen. Mit Krieg und Militäreinsätzen kann kein nachhaltiger Frieden geschaffen werden, die Interventionen der NATO haben die Welt nicht sicherer gemacht - im Gegenteil! Statt auf mehr Militär zu setzten, muss Deutschland direkt und sofort Leben retten. Rüstungsexporte dürfen nicht wie in den letzten Jahren erhöht, sondern müssen beendet werden! Unser Land sollte sich viel stärker als bisher bei der zivilen Konfliktprävention engagieren, statt die Ausgaben für die Bundeswehr weiter zu fördern. Wir brauchen eine Reform der UNO und endlich eine angemessene Repräsentanz der Länder des Südens, aber keinen ständigen Sitz Deutschlands in deren Sicherheitsrat.

Mehr Verantwortung in der Welt wahrzunehmen, muss nicht notwendigerweise etwas Schlechtes sein. Für mich bedeutet das Einsatz für Nachhaltigkeit, für Gerechtigkeit und Frieden, für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung, statt Freihandelsabkommen zulasten ärmerer Länder. Und für Klimaschutzabkommen, die den Klimawandel als Bedrohung für den Weltfrieden ernst nehmen.
Ich möchte erneut und zum dritten Mal nach 2009 und 2013 den Wahlkreis Pankow gewinnen und damit zeigen, dass unser Bezirk links tickt.

Ich bitte um Eure Unterstützung!

Euer Stefan Liebich

Das Bewerbungsschreiben auf der Seite von DIE LINKE. Berlin sowie Meldungen bei rbb-online, im Tagesspiegel, in der Berliner Zeitung und in der Zeitung neues deutschland.