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„In der DDR gab es massives Unrecht“

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich war schon als Jugendlicher bereit, hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter zu werden („Ich war damals sehr stolz. Das klingt schlimm. Und das ist es auch“). Inzwischen gehört er sogar zum vom Bundestag bestellten wissenschaftlichen Beratungsgremium der Stasiunterlagenbehörde.

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Stefan Liebich, der Pau als Landeschef der PDS nachgefolgt war, erinnert sich: „Wir haben zwar das Wort Unrechtsstaat vermieden. Aber wir haben klargemacht, dass es in der DDR massives Unrecht gegeben hat und dass wir uns klar davon distanzieren.“

Aus: „Der Fall Holm, die Linke und die Stasi“, Tagesspiegel, 01. Januar 2017