Menü X
Stefan Liebich

Feuerpause für Aleppo

Der 4jährige Louai konnte im April in Aleppo noch gegen Kinderlähmung geimpft werden.

In diesen Tagen und Stunden kämpfen in der syrischen Stadt Aleppo die syrische Armee Assads unterstützt von russischem Militär, iranischen Revolutionsgarden und irakischen Soldaten, gegen Islamisten aus aller Welt und syrische Gegner Assads erbittert um die Vorherrschaft. Die Hauptlast trägt - wie in jedem Krieg - die Zivilbevölkerung.

Knapp 40 internationale Hilfsorganisationen unter ihnen CARE, Oxfam und die Awo international, plädieren in einer gemeinsamen Erklärung nachdrücklich für eine sofortige Feuerpause im Kampf um die syrische Stadt Aleppo. Nur so lasse sich ein sicherer, ungehinderter und unverzüglicher humanitärer Zugang in die Stadt gewährleisten – über den Hilfsgüter transportiert werden und Menschen die Stadt freiwillig verlassen können.

DIE LINKE steht an der Seite derer, die eine sofortige und bedingungslose Feuerpause fordern, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Wir erinnern gern an die Worte des sowjetischen Dichters Jewgeni Jewtuschenko, der 1961 in seinem zeitlosen Gedicht „Meinst Du die Russen wollen Krieg?“, folgende Zeilen niederschrieb:

"Doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau."