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Hartmut Seefeld

Noteinsatz in Idomeni

Aussichtslos an der griechisch-mazedonischen Grenze.

In enger Abstimmung mit lokalen Partnerorganisationen bereitet sich derzeit ein Team der Hilfsorganisation Help. e. V. auf einen Nothilfe-Einsatz zur Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland vor. Dazu erklärt Stefan Liebich: „Ich bin froh, dass unser Team von Help - Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort in Griechenland ist. Sie machen dort einen tollen Job! Ich bin stolz, im Vorstand dieser Organisation mitarbeiten zu dürfen“.

Die Flüchtlinge hausen im Hafen von Piräus in Zelten.

Bianca Kaltschmitt von Help sagt: „Im Gespräch mit lokalen Hilfsorganisationen wurde uns in den letzten beiden Tagen mehrfach berichtet, dass die Stimmung in der griechischen Bevölkerung gut sei. Es gäbe nur drei bis fünf Prozent kritische Äußerungen zur Flüchtlingshilfe“.

Das Lager ist überfüllt.

Laut Help e.V. werde die Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge in Griechenland durch das Engagement der griechischen Bevölkerung getragen. Das Land, das selbst von der Wirtschaftskrise gebeutelt sei, habe ein großes Herz. Die Menschen würden geben, was sie können. Essen und Kleidung, aber auch ihren unermüdlichen Einsatz. Jeder tue, was er kann, helfe bei Verteilungen, als Dolmetscher oder mit ärztlichem und psychologischem Beistand. Junge Menschen richten so genannte ‚child friendly spaces‘ ein, malen und spielen mit den Kindern unter einem Pavillon, verteilen Papier und Buntstifte, trocknen Tränen oder schlichten Streit.“