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Gabi Kuttner

Shukran und Cпасибо

Am vergangenen Freitag konnte Stefan eine interessante, weil ausgesprochen multikulturell zusammengesetzte Gruppe bei ihrem Bundestagsbesuch begrüßen.

Die Idee dazu hatte Annedore Dreger von der Albatros GmbH. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der AWO gelang es, eine gemeinsame Gruppe aus Bucher Seniorinnen und Senioren sowie Bewohnerinnen und Bewohnern des neuen „Refugiums Buch“ für eine solche Exkursion zu bilden. Besonders die Verständigung mit den Neubuchern, die muttersprachlich vor allem Russisch und Arabisch sprachen, war eine große Herausforderung. Nach ein paar Irrungen und Wirrungen um die Dolmetscher konnte das gemeinsame Gespräch im Reichstag beginnen.

Stefan Liebich stellte zunächst die Arbeit des Bundestages, die unserer Fraktion und natürlich seine eigene Tätigkeit vor. Besonders die Seniorinnen und Senioren brachten die anschließende Debatte umgehend auf den Punkt. Sie kritisierten noch einmal die schlechte Informationspolitik des Senats im Vorfeld der Errichtung des Containerdorfes für die Flüchtlinge, berichteten von einigen Startschwierigkeiten und auch von aktuellen Problemen.

Stefan Liebich konnte viele Fragen beantworten, falsche Informationen korrigieren und auch über erste Erfolge bei der „Mängelbeseitigung“ berichten. Die Gäste aus der Bucher Flüchtlingsunterkunft waren, leider, deutlich zurückhaltender. Man spürte aber, dass sie von diesem Besuch sehr beeindruckt waren. Nicht alle von ihnen wollten dann zum Abschluss auf das gemeinsame Abschlussfoto, offensichtlich ist die Verunsicherung noch sehr groß. Ankommen braucht eben seine Zeit.