(...) Übereinstimmung bei allen Fraktionen, bis hin zur oppositionellen Linkspartei, gab es in der Forderung nach wirklicher Medien- und Demonstrationsfreiheit. Die Menschen müssten zur nächsten angekündigten Demonstration am 24. Dezember gehen können, ohne Angst vor Repressalien am Arbeitsplatz, im Studium oder im privaten Umfeld haben zu müssen.
Der Linken-Abgeordnete Stefan Liebich sagte in Reaktion auf Putins Fernsehauftritt, es sei absurd, wenn der russische Ministerpräsident das Ausland für die Proteste verantwortlich machen wolle: "Nationalismus und Feindbilder aus vergangenen Zeiten sind die falschen Reaktionen auf die Proteste". Die Russen wollten nicht mehr autoritär regiert werden. (...)
Aus: Solidarität mit Russlands Demokraten, Deutsche Welle, 15.12.2011