Stefan Liebich, DIE LINKE
24.08.2011 | Parteiliches

Reformen zur Stärkung der UNO sind notwendig und machbar

Vorschläge für eine linke Positionierung zur Weltorganisation

Von André Brie, Ernst Krabatsch, Stefan Liebich, Paul Schäfer und Gerry Woop, August 2011

"Manche Kritik an den Vereinten Nationen klingt bitter, zynisch, ist von fast jubilierendem Pessimismus - so, als hoffe man heimlich, dass die Schwächen der Organisation Idee und Ziel widerlegten. Doch Rückschläge auf dem Weg zu einem Ideal beweisen nicht notwendig, dass jenes Ideal falsch war, sondern oft nur, dass der Weg besser sein könnte."

Willy Brandt, Rede vor der UN-Vollversammlung, New York, 26.09.1973.

DIE LINKE steht vor der Frage, welches Verhältnis sie zur UNO hat. Die Ergebnisse von politischen und auch militärischen UN-Missionen zur Friedensstabilisierung sind ambivalent. Wir betonen jedoch die Chancen dieser einzigartigen Organisation, ihre Potenziale und berücksichtigen die geringen Aussichten auf die Herausbildung einer realistischen Alternative zu ihr. Deshalb plädieren wir für eine positive und konstruktive Haltung zur UNO, die Kritik einschließt. Wir erörtern im Folgenden einige Felder der Entwicklung der Institution, bewerten diese und schlagen Positionierungen für DIE LINKE vor. In diesem Sinne ist das Positionspapier als Einladung zur Debatte zu verstehen. (Aus der Vorbemerkung)

Download-Dokumente: