Foto: pixelio/knipsfan
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Vor 100 Jahren, auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen schlug Clara Zetkin vor, einen internationalen Tag für die Rechte der Frauen einzuführen. Bereits ein Jahr später wurde der 1. offizielle Frauentag gefeiert. Seit dem wurde dieser Tag an zunächst unterschiedlichen Tagen begangen und oft auch politisch vereinnahmt.
1977 wurde der 8. März von der UNO zum offiziellen
Internationalen Tag für die Rechte der Frauen und den Weltfrieden erklärt und die Länder der Welt aufgerufen, die Diskriminierung von Frauen zu beseitigen und bessere Bedingungen für die vollständige und gleichberechtigte Beteiligung an der sozialen Entwicklung zu schaffen. Zwar wurden in einigen Ländern Fortschritte gemacht, doch von wirklicher Gleichberechtigung kann wohl nirgends die Rede sein. In Deutschland nimmt der Lohnabstand zwischen Männern und Frauen seit einigen Jahren wieder zu. Es gibt noch viel zu tun.
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